Mein bevorzugtes Material finde ich in den Wäldern meiner Heimat: das Holz. Mit Vorliebe verarbeite ich das Holz der Ulme, der Eiche, der Mooreiche, der Rubinie, der Weymouthskiefer, der Kirsche und Walnussbaums. Durch die Bearbeitung des Materials mit unterschiedlichen Werkzeugen sowie mit dem Element Feuer greife ich bewusst in die Holzstrukturen ein. Wichtig ist mir, trotz der beabsichtigten Veränderung des Materials die Ursprünglichkeit und Eigentümlichkeit des Holzes erkennbar zu lassen.

So verfahre ich auch mit den anderen Materialien wie Blei- und Zinkblech, Stahl und Glas.

Durch das Zusammenfügen der Materialien in einen anderen Kontext entstehen neue visuelle Reize. Literarische Gedanken, die mich während meiner Arbeit deutlich begleiten, kreisen um die verschiedenen Phasen des Lebenszyklus: Das Entstehen, das Wachsen, das Stärken und das Vergehen, allesamt im Kontext der menschlich erfahrbaren Zeit. Das Leben als Spurenhinterlasser.

In meiner Kunst setze ich mich bewusst auch mit politischen und gesellschaftlichen Themen auseinander. Hierbei steht der Mensch bewusst im Mittelpunkt meiner künstlerischen Auseinandersetzung.